Familienbuch Euregio

Johann Joseph Couven
* 10.11.1701 rk Aachen    + 12.09.1763 Aachen
Beruf: Architekt 
[Lüth] [LVR] Johann Joseph Couven wurde an 10.11.1701 in Aachen als Sohn des angesehenen reichstädtischen Hauptsekretärs, Notars und Gerichtsprokurators Johann Jakob Couven (1656-1740) und seiner zweiten Frau Maria Agnes von Baexen geboren. 
Er bestimmte als erster Stadtarchitekt der Freien Reichsstadt Aachen das Baugeschehen zwischen Rhein und Maas zur Zeit des Barock. Mit seinen sorgfältig ausgearbeiteten Planvorlagen und einer an Frankreich orientierten Architektursprache markiert Couven einen Scheidepunkt vom handwerklich organisierten Baumeister zum akademisch ausgebildeten Architekten.
Eltern: Johann Jakob Couven und Maria Agnes von Baexen
Link: Wikipedia: Johann Joseph Couven
Link: Deutsche Biographie: Couven, Johann Joseph
Link: Portal Rheinische Geschichte: Johann Joseph Couven (1701-1763), Aachener Stadtarchitekt
Link: Couven-Museum Aachen
Persönlichkeiten im Spiegel Aachener Straßen
Maria Dorothea Gertrud Mesters
* 1705 rk Maastricht    + 1779
[Lüth] [DeutscheBiographie] Maria Dorothea Gertrud Mesters aus Maastricht, *1705, +1779, war verheiratet mit Johann Joseph Couven, Sohn von Johann Jakob Couven und Maria Agnes von Baexen
  1731
[Lüth] [DeutscheBiographie] Heirat 1731 zwischen Johann Joseph Couven, Sohn von Johann Jakob Couven und Maria Agnes von Baexen, und Maria Dorothea Gertrud Mesters aus Maastricht 
Das Paar hatte insgesamt sechs Kinder, vier Töchter und zwei Söhne. 
3 Kinder
Johann Wilhelm Joseph Couven
* 1732 rk Aachen    + 1796
Beruf: Hofkammerrat 
[Lüth] LVR Der erstgeborene Sohn Johann Wilhelm Joseph Coeven, *1732, +1796, wurde Hofkammerat der Kanzlei des Fürstbischofs Joseph von Hessen-Darmstadt in Augsburg (Episkopat 1740-1768).
Jakob Couven
* 13.10.1735 rk Aachen    + 09.12.1812 Aachen
Beruf: Stadtsekretär, Architekt 
[Lüth] [LVR] Jakob Couven entstammte einer alteingesessenen Adelsfamilie des Lütticher Landes, die seit dem 17. Jahrhundert in Aachen nachweisbar ist. Bereits sein Großvater Johann Jakob Couven (1656-1740) eröffnete als Hauptsekretär, Notar und Gerichtsprokurator den nachfolgenden Generationen den Weg in reichstädtische Ämter. Der Vater, Johann Joseph Couven, arbeitete als Sekretär in der Verwaltung und realisierte als erster Stadtarchitekt zahlreiche Bauvorhaben 
Als drittgeborenes Kind kam Jakob Couven am 13.10.1735 in Aachen zur Welt und blieb wie seine jüngste Schwester Theresia (1741-1823) zeitlebens im väterlichen Haus „Am Klüppel“ im Holzgraben wohnen. 
Jakob Couven hatte in der Verwaltung der Freien Reichsstadt Aachen als erster Stadtsekretär eine verantwortungsvolle Position inne, die ihn in Kontakt mit den bedeutenden Patrizierfamilien brachte, in deren Auftrag er repräsentative Wohnbauten entwarf. Bei der Ausgestaltung wusste er geschickt einen breiten Formenapparat einzusetzen: Am Vorabend der Französischen Revolution und anschließend unter französischer Herrschaft folgte er dem Stilwandel vom Rokoko zu den linearen Formen des Frühklassizismus. Verglichen mit dem zeitlichen Aufwand, die seine leitende Funktion innerhalb der reichsstädtischen Verwaltung mit sich brachte, konnte er als Architekt nicht das gleiche Auftragsvolumen erreichen wie sein Vater Johann Joseph Couven. 
Er starb am 9.12.1812 in seiner Heimatstadt Aachen.
Link: Jakob Couven (1735-1812), Aachener Stadtsekretär und Architekt
Theresia Couven
* 1741 rk Aachen    + 1823 Aachen
[Lüth] [LVR] Theresia Couven, *1741, +1823, jüngste Schwester von Jakob Couven, wohnte zeitlebens im väterlichen Haus „Am Klüppel“ im Holzgraben.

 
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